Silvia Weißengruber ist Kulturwissenschaftlerin, Naturmentorin, Pferdefrau, Gemeinschaftspflegerin und Gemüsegärtnerin.

Zum Abschluss ihres Studiums der Europäischen Ethnologie ging sie der Frage nach, wie Menschen leben, die aus bewusst ideologischen Gründen auf eine Lohnvertragsarbeit verzichten (wollen). Unter dem Titel “Arbeit und Kritik – Versuche alternativer Lebenspraktiken im Neoliberalismus” wurde diese Studie im Jonas-Verlag (Teil der Verlagsgruppe art + science weimar) publiziert.

Kinder und Erwachsene inspiriert und begleitet sie im Vermögen, sich als integrierter Bestandteil der Natur zu verstehen. Im Speziellen bemüht sie sich, einfühlsame, kommunikative Beziehungen mit Pferden zu fördern.

Am Institut für Zeitgemäße Arbeit teilt Silvia unverblümt und mit selbstreflexiven sowie gesellschaftlich kontextualisierendem Scharfsinn ihre persönlichen Prozesse bezüglich Arbeit. In der Organisation nimmt sie eine permanent evaluierende Rolle ein und bastelt mit Neugierde an der Kreation eines think-feel-do-tanks. Die Unterstützung von Menschen den Weg ihrer Berufung zu gehen hat für Silvia Reiz, Freude und Notwendigkeit.

Genießen tut Silvia die Höhen der Berge, die Tiefen von kaltem Wasser und den Geruch von Wald.

Abstand nimmt sie von tickenden Uhren, starkem Parfum und vielen Autos.