Economic Possibilities 2018

Veranstaltungsreihe

John Maynard Keynes, einer der bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, präsentierte 1928 eine erste Version seines Essays Economic Possibilties for our Grandchildren. Darin prognostiziert er die Lösung des „wirtschaftlichen Problems“ in etwa 100 Jahren. Keynes war überzeugt: Die Generation seiner Enkelkinder würde erleben, wie die Menschheit ihren Kampf für eine ausreichende Existenzgrundlage überwinde; der technologisch Fortschritt führe uns in ein Zeitalter der Fülle und der Freizeit. Eine 15-Stunden-Woche würde dann völlig ausreichen.

Zum ersten Mal seit seiner Erschaffung wird der Mensch damit vor seine wirkliche, seine beständige Aufgabe gestellt sein − wie seine Freiheit von drückenden wirtschaftlichen Sorgen zu verwenden, wie seine Freizeit auszufüllen ist (…) damit er weise, angenehm und gut leben kann.

Zehn Jahre bleiben uns noch bis 2028. Warum arbeiten wir dann immer noch so hart und so lange? Tatsächlich sind wir im Laufe der letzten 90 Jahre immer produktiver geworden, doch eine Arbeitszeitreduktion zeichnet sich nicht in dem radikalen Maße ab, wie Keynes sie erwartet hat. In der Veranstaltungsreihe Economic Possibilities 2018 analysieren wir, wie wir uns als Gesellschaft bei unserem Ausstieg aus dem Hamsterrad gegenseitig im Weg stehen. Wir wagen aber auch, unser gemeinsames Potential zu erahnen, das heute noch weitgehend brach liegt.

Termine

TBA